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(Foto: KSB)

 

Grünes Klassenzimmer in Schüttorf eröffnet

 

Neues Naturlernangebot für Kitas und Schulen dank Förderung der BINGO Umweltstiftung und LEADER

 

Ein neuer außerschulischer Lernort für Umweltbildung ist entstanden: Im Waldgebiet neben dem Annaheim in Schüttorf wurde jetzt ein „Grünes Klassenzimmer“ offiziell eröffnet. Das Projekt wurde vom KreisSportBund Grafschaft Bentheim e.V. initiiert und gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus der Region erfolgreich umgesetzt.

 

Ausgangspunkt war der erstmals im Jahr 2025 durchgeführte „Grafschaft Run“. Die sportliche Mitmachaktion verband Bewegung mit konkretem Klimaschutz: Insgesamt legten rund 1.800 Teilnehmende in verschiedenen Bewegungsformen beeindruckende 200.000 Kilometer zurück – in knapp 28.000 Stunden. Dieses Engagement ermöglichte nicht nur die Aufforstung einer Waldfläche mit 2.000 Bäumen, sondern auch die Realisierung des Grünen Klassenzimmers am selben Standort.

(Quelle: Walter Oppel)

 

Warum Mähroboter für Igel tödliche Gefahren darstellen und ein Nachtfahrverbot nötig ist 

 

Mähroboter sind für Igel lebensgefährlich. Deswegen gilt in immer mehr Städten ein Nachtfahrverbot für Mähroboter. Die Kreisgruppe des BUND erklärt, warum die Mähroboter nicht nur Igeln schaden und regt an, auch in den Kommunen der Grafschaft Bentheim ein Nachtfahrverbot für Mähroboter einzuführen.

 

Igel sind Mährobotern hilflos ausgeliefert, denn Igel sind keine Fluchttiere. Bei Gefahr stellen sie zwar ihr Stachelkleid auf, doch das schützt sie nicht gegen die scharfen und schnell rotierenden Klingen der Mähroboter. Die Verletzungen sind oft tödlich für Igel. Igel gelten im Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützt. Das heißt, sie dürfen weder gefangen, verletzt noch getötet werden.

Die Pflanzaktionen am 07. Februar 2026 in der Gemeinde Isterberg wurden initiiert vom Hegeverein Neerlage e. V. und der BUND Kreisgruppe Grafschaft Bentheim in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.

 

Anlage einer Benjeshecke

Vorbereitende Arbeiten im Bereich der Bahnhofstraße in Isterberg: Pflege einer vorhandenen Hecke und Anlage einer Benjeshecke, die in erster Linie der Schaffung von Strukturen in einer weitgehend ausgeräumten Landschaft und in diesem Fall zur Vernetzung unterschiedlicher Biotope dient. In der Folgezeit können Gehölze durch „Ansamung“ durch Wind oder Vögel und anderen Tieren keimen und so für eine natürliche Begrünung sorgen. Die Reisighecke stellt auch bereits kurz nach ihrer Entstehung eine wichtige ökologische Funktion dar, indem sie vielen Tier- und Pflanzenarten die Möglichkeit bietet, sich zu entfalten: Igel, Wiesel, Spitzmäuse, Kröten, Frösche und Kleinvögel wie der Zaunkönig oder das Rotkehlchen entdecken diesen Lebensraum als Rückzugsort und Nistmöglichkeit.

 

 

 

 

 

 

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