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Projekt
"Vechte/ Vechtetal"
Für
den Gewässerschutz sind in den verganganen Jahren bedeutsame Leistungen
erbracht worden. Durch den Bau und die Verbesserung der Kläranlagen
konnte die Güte unserer gewässer kontinuierlich verbessert werden.
Aber gutes Wasser macht noch kein intaktes Gewässer aus...
"Gebt
den Flüssen wieder mehr Raum"- dies ist eine alte Forderung von Natur-
und Umweltschützern. Spätestens seit den letzten Hochwasserkatastrophen
finden sie damit bei Politikern und Fachplanern immer öfter Gehör. Der
Ausbau vieler Flüsse führt zu einem schnellen Abfließen des Hochwassers,
einer Vertiefung des Flussbettes und damit zu einer Grundwasserabsenkung,
die häufig mit einem Rückgang wertvoller Auenlebensräume sowie einer biologischen
Verarmung der Gewässer verbunden ist. Das ist an der Vechte nicht anders.
Dass die Begradigung und der Ausbau von Fließgewässern und das damit beabsichtigte
schnelle Abführen von Hochwässern nicht nur aus ökologischer Sicht zweifelhaft
ist, zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre z.B. an Rhein und Oder,
aber auch an kleineren Flüssen, wie z.B. der Hase. Die hiesige Kreisgruppe
des BUND beschäftigt sich seit langem mit der Vechte und ihrer Aue sowie
mit dem Zustand und der Pflege der durch den Ausbau und die Regulierung
der Vechte entstandenen Altarme. Dabei entstand die Idee, einmal für einen
ganzen Flussabschnitt modellartig die wünschenswerte Entwicklung aus der
Sicht des Naturschutzes zu skizzieren. Die heute intensiv landwirtschaftlich
genutzte Vechteaue wurde hierbei in die Überlegungen mit einbezogen. (Fortsetzung
auf Seite 2)
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